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Die Stockschützenabteilung wurde am 29. Februar 1980, begünstigt durch die Schaffung der Sport- und Freizeitanlage
mit vier Stockbahnen, gegründet. Sie ist dem Stockschützenkreis 306 (Freising-Erding) im Bezirk III des BEV zugeordnet. Sie bildet die kleinste Abteilung des Rot-Weiß Klettham-Erding e.V. |
| Die Abteilung wird selbständig durch die Abteilungsleitung, die wie folgt zusammengesetzt ist, geführt: |
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| Die Abteilung stellt folgende Delegierte und Ersatzdelegierte für die ordentliche Delegiertenversammlung des RW Klettham-Erding e.V.: |
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Neben der Teilnahme an bzw. Ausführung von Freundschaftsturnieren auf Eis und Asphalt, findet im Frühjahr eine
Vereinsmeisterschaft statt, an der alle Vereinsmitglieder teilnehmen können. Im Oktober veranstaltet die Abteilung im
Gedenken an ihren langjährigen 1. Abteilungsleiter Franz Böhm, der am 25. August 1993 verstarb,
ein Gedächtnispokal-Turnier auf Eis. In den Meisterschaftsrunden sind derzeit jeweils vier Mannschaften für Eis und Asphalt gemeldet: |
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| Der Trainingsbetrieb für die Asphalt-Saison findet auf den Stockbahnen der Sport- und Freizeitanlage in Klettham und für die Eis-Saison in der Erdinger Eissporthalle statt. Durch den Bau der Stockbahn-Einhausung im Jahr 2003 ist der Trainings- und Turnierbetrieb auf der Stockbahnen der Sport- und Freizeitanlage in Klettham wetterunabhängig und somit jederzeit möglich. Die Trainingszeiten sind wie folgt festgelegt: |
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| Neben den sportlichen Aktivitäten führt die Abteilung auch einige gesellschaftliche Veranstaltungen, die den Zusammenhalt der Abteilung fördern sollen, durch. Hierzu zählen ein Vatertagsschießen mit gemütlichen Beisammensein, ein Schafkopf- sowie ein Watt-Turnier, ein Ausflug und zum Jahresende eine Weihnachtsfeier, die den Abschluß eines erfolgreichen Jahres bildet. |
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| Begünstigt durch die Schaffung der neuen Freizeit- und Sportanlage mit vier Stockbahnen durch die Gemeinde Altenerding in Klettham, wurde die Abteilung Stockschützen am 29.02.1980 im Vereinsheim des 1 FC Rot-Weiß Klettham e.V. gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Walter Dütsch, Leonhard Deischl, Kaspar Emmes, Ferdinand Golsch, Kurt Golsch, Eduard Holler, Alfons König, Erik Lang, Fritz Pfaffinger, Walter Rossa, Rudolf Schwarz, Franz Stenitzer, Siegfried Stich und Nikolaus Witzl. Hiervon wurden Siegfried Stich zum 1. Abteilungsleiter, Leohard Deischl zum 2. Abteilungsleiter, Rudolf Schwarz zum Kassier und Kaspar Emmes zum Schriftführer in die erste Abteilungsleitung gewählt. |
![]() In einem der ersten Trainings demonstriert der 1. Abteilungsleiter Siegfried Stich (im Vordergrund) seinen Mitgliedern (v.l.) Leonhard Deischl, Alfons König, Erich Lang, Kurt Golsch, Herbert Rossa, Fritz Pfaffinger, Eduard Holler, Joachim Pfaffinger, Kaspar Emmes und Max Jungbauer das perfekte Anspiel. |
| Bereits im Jahr 1981 wurde die Abteilungsleitung mit Kurt Golsch als 1. Abteilungsleiter, Josef Nagl als 2. Abteilungsleiter, Jutta Golsch als Kassierin und Franz Böhm als Schriftführer besetzt. Bei den gemäß Turnus anstehenden Wahlen 1982 übernahm Anton Hannes die Führung der Stockschützen und Kurt Golsch das Amt des Kassiers, welches seine Frau vorher inne hatte. 1983 schied auch Kurt Golsch aus der Abteilungsleitung aus und übergab das Amt des Abteilungskassiers an Thea Pfaffinger ab. |
| Bei den Neuwahlen im Jahr 1984 übernahm Franz Böhm das Ruder bei den Stockschützen, Josef Nagl blieb 2. Abteilungsleiter und Thea Pfaffinger blieb weiterhin Abteilungskassierin. Mit Günter Weber als Schriftführer wurde die Abteilungsleitung komplettiert. |
| Nachdem im Jahr 1985 Alfons König das Amt des Abteilungskassiers von Thea Pfaffinger übernahm, wurde im Verein 1. FC Rot-Weiß Klettham e.V. für alle Funktionäre eine dreijährige Wahlperiode eingeführt, um in den Abteilungen für stabile Verhältnisse zu sorgen. Somit blieb die Abteilungsleitung der Stockschützen mit Franz Böhm als 1. Abteilungsleiter, Josef Nagl als 2. Abteilungsleiter, Alfons König als Kassier und Günter Weber als Schriftführer über die nächsten Wahlperioden 1988 und 1991 unverändert. |
| Im Jahre 1987 wurde der Vereinsname von 1. FC Rot-Weiß Klettham e.V. in Rot-Weiß Klettham-Erding e.V. umbenannt, da zu diesem Zeitpunkt die Abteilung Tischtennis sehr erfolgreich mit der ersten Damenmannschaft in der Bundesliga sowie im ETTU-Cup tätig war und der Zusatz "Erding" für Außenstehende bekannter ist und auch der Verein eigentlich kein reiner Fußballverein mehr war. |
| Bereits 1993, mit dem Tod des langjährigen 1. Abteilungsleiters Franz Böhm (9 Jahre 1. AbtLtr und 4 Jahre Schriftführer), wurden um ein halbes Jahr vorgezogen Neuwahlen durchgeführt. Hierbei wurde die Abteilungsleitung komplett geändert, wobei der vorherige Schriftführer Günter Weber das Amt des 1. Abteilungsleiters übernahm. Gert Falge löste zugleich Josef Nagl, der mit Franz Böhm 13 Jahre zusammen in der Abteilungsleitung tätig war, ab. Das Amt des Kassiers übernahm Rudolf Schula und Schriftführer wurde Reinfried Wohner. |
| Bereits in der nächsten Wahlperiode, 1997, löste Reinfried Wohner den 1. Abteilungsleiter Günter Weber ab, der wie Franz Böhm und Josef Nagl volle 13 Jahre in der Abteilungsleitung tätig war. Robert Karpfinger übernahm das Amt des 2. Abteilungsleiters, Gert Falge wurde Kassier und Andrea Elsenberger wurde Schriftführerin. Gert Falge als Kassier und Reinfried Wohner als 1. Abteilungsleiter haben bis heute ihre Ämter behalten. Christine Herrndier übernahm vorübergehen fünf Jahre lang (2000-2004) das Amt der 2. Abteilungsleiterin von Robert Karpfinger, der dieses Amt seit 2004 wieder zurück übernahm. Albin Krüger löste 2001 Andrea Elsenberger als Schriftführer der Abteilung ab. Mit Rudolf Lang als "Sportlicher Leiter", wurde bei der Abteilungsversammlung 2005 eine neue Funktion in der Abteilungsleitung eingeführt. |
| Die Abteilung Stockschützen war von je her die kleinste Abteilung im Verein. Daran änderte auch der Anschluß der "Duke Town Promenaders" als Abteilung Square Dance im Jahre 1993 nichts. Waren es 1980 noch 15 Gründungsmitglieder, so stieg die Mitgliederzahl 1990 auf 35. Im Jahr 2000 lag die Mitgliederzahl bei 45, wobei hier bereits 4 Frauen den Stocksport bei Rot-Weiß Klettham-Erding e.V. betrieben. Heute hat die Abteilung Stockschützen 53 Mitglieder, davon 8 Frauen und 45 Herren. |
| Natürlich wurde auch Sport in der Abteilung Stockschützen betrieben. Bei den verschiedenen Meisterschaften nahmen bis 1990 immer zwei Mannschaften teil. Im Laufe der Jahre (1980-1990) haben sich die einzelnen Mannschaften von der D-Klasse immer weiter nach oben gearbeitet. Auf Eis schoß die 1. Herrenmannschaft in der Kreisklasse und die 2. Herrenmannschaft in der A-Klasse. Auf Asphalt waren beide Mannschaften in der A-Klasse. Im Jahr 1986 wurde sogar die Erdinger Stadtmeisterschaft von der Mannschaft Siegfried Biberger, Josef Brand, Alfons König und Sebastian Held gewonnen. |
![]() Um das Jahr 1990 wurden die zwei Kletthamer Stockschützenmannschaften aus den Schützen (v.l) Siegfried Biberger, Helmut Siml, Josef Brand, Konrad Golsch, Alfons König, Heinrich Schaub, Josef Nagl, Anton Daiber und Franz Böhm ( von 1981 bis 1993 in der Abteilungsleitung, ab 1984 1. Abteilungsleiter) gebildet. |
| Aufgrund eines gerichtlichen Beschlusses, ein Nachbar hatte wegen Lärmbelästigung das Stockschießen auf den Stockbahnen der Kletthamer Freizeit- und Sportanlage verbieten lassen, mußten die Stockschützen ab 1983 auf die Altenerdinger Stockbahnen ausweichen. Dieser Zustand hielt sich fast 10 Jahre. Nachdem die Stadt Erding 1993 einen Lärmschutzwall errichtete, konnten die Kletthamer Stockschützen wieder auf ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren, was zugleich auch zu einen positiven Schub im Mitgliederbestand führte. |
| Im Gedenken an den ehemaligen langjährigen Abteilungsleiter Franz Böhm, führte die Abteilung Stockschützen 1994 ein Gedächtnisturnier auf Asphalt ein, das die eigene Mannschaft mit Siegfried Biberger, Josef Brand, Günter Weber und Reinfried Wohner gleich beim ersten Mal für sich entscheiden konnte. Ab dem Jahre 1999 wurde diese Gedächtnispokal Turnier auf Eis ausgetragen, da hier keine Witterungsabhängigkeit besteht. |
| Auch die Abteilung Stockschützen blieb nicht von den großen Problemen des Vereins verschont. So zeichnete sich im Zuge der Steuerproblem ein leichter Rückgang der Mitgliederzahl ab. So mußten nach 1995 bis 1998 mehrere Abstiege sowie Mannschaftsauflösungen hingenommen werden, was mit nur noch einer Herrenmannschaft in der A-Klasse auf Eis und in der B-Klasse auf Asphalt endete. Den einzigen Lichtblick in diesem Zeitraum bildete 1997 die erstmalige Meldung einer Mixedmannschaft bei 5 Freundschaftsturnieren. Erst 1999 kehrte sich dieser Trend um. So kehrte die Herrenmannschaft 2000 auf Eis in die Kreisklasse und 2003 sogar wieder in die Bezirksliga zurück. Auf Asphalt konnte sich die Herrenmannschaft zumindest über diesen Zeitraum in der B-Klasse halten. Im Jahr 2003 kam dann endlich der sportliche Durchbruch auf gesamter Linie. Mit sehr guten Verstärkungen konnten quasi "über Nacht" je 3 Mannschaften für die Meisterschaften auf Eis und Asphalt gemeldet werden, darunter auch erstmals eine Damenmannschaft. Alle Mannschaften schafften auf Anhieb den Aufstieg in die nächst höheren Klassen. |
| Durch die Bebauung der "Mohnwiese" wurde für die Stockbahnen ein umfassender Lärmschutz notwendig. Der Bauträger wurde verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Lärmschutzrichtlinien erfüllt werden. So wurde von Oktober 2003 bis März 2004 eine Einhausung über die Stockbahnen gebaut, wodurch auch ein Wetterschutz entstanden ist. Die Abteilung Stockschützen will diese Einhausung, die nach Westen und Süden noch offen ist, ganz schließen. |
| 2004 |
| 2005 |
| 2006 |
| 2007 |
| 2008 |
| 2009 |
| Über die lange Zeit bleibt es aber auch nicht aus, schmerzliche Verluste hinnehmen zu müssen. So verstarb 1993 unser langjähriger Abteilungsleiter Franz Böhm. Im Jahr 2004 verstarben Josef Nagl, der ebenfalls langjährig als 2. Abteilungsleiter tätig war, und Johann Altendorfer, der ohne ein Amt inne zu haben sich immer voll für die Abteilung Stockschützen einsetzte und dessen Abteilungsausflüge immer sehr beliebt waren. Im Jahr 2007 verstarb unser Sportlicher Leiter Erwin Wagner, der sich besonders für die Schließung der Stockbahneinhausung eingesetzt hat. Auch in Erinnerung bleiben uns unsere Mitglieder Klaus Wahner, Günter Rossa und unser Freund Wilhelm Hatterscheid. |
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